Halbzeitpause

Das alljährliche Sommerloch steht bevor. Saisonal bedingt zweifelsohne auch heuer wieder ein tiefes, wenngleich anfänglich vom Spektakel der Fußball-Weltmeisterschaft überdecktes. Wir haben auch fertig, würden wir es trefflich im Fußball-Jargon formulieren wollen. Aber wir sind nebst opportunistischen Fußballfans vor allem (g)ackernde Hühner, die folgerichtig fertig rumgeeiert haben und eine wohlverdiente Pause einlegen. Nein, wir haben als Kinder nicht den einen oder anderen Purzelbaum zu viel geschlagen, auch wenn diese laienhaften Wortspiele möglicherweise jene, die wir noch nicht im ImPressRoom kennenlernen durften, zu dieser Annahme verleiten könnten. Manchmal braucht es eben nicht mehr, sondern weniger. Manchmal braucht es sogar nichts, mit gutem Gewissen. Genau darin besteht unser großes Glück. Wir leben also, zumindest von 6. Juli bis einschließlich 4. September, neudeutsch JOMO, joy of missing out, das wohltuende Pendant von FOMO, fear of missing out. Wir fürchten nämlich – mit einem Augenzwinkern – maximal Gespenster.
Füße hochlegen (am See), in den Sand stecken oder mit ihnen in der frischen Luft spazieren. Entschleunigten Urlaub!

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Von | 2026-07-03T11:03:55+00:00 3. Juli 2026|Tags: |